Verfasst von: Nummer Neun | 31. Januar 2013

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Verfasst von: Nummer Neun | 26. Januar 2013

Nummer Neuns Gespür für Schnee

Schnee und ich: Wir werden keine Freunde mehr. Ich kann damit nichts anfangen. Sicher, in der Zeit vor Weihnachten, da passt das rein. Deshalb hat mir der Schnee in Stockholm auch nicht viel ausgemacht (außer dem einen Mal, wo ich hingeflogen bin und mir danach wochenlang der Arm weh tat). Aber sonst, so im normalen Leben, da brauche ich ihn nun wirklich nicht. Ich gehe ja nicht mal skifahren. Es ist kalt, es ist glitschig, man schleppt den Rollsplit überall mit hin und dabei sieht Schnee in einer Großstadt nicht mal gut aus! Okay, am ersten Tag vielleicht noch, wenn er frisch gefallen ist, aber danach? Schmutzig, vereist und das man bei gelbem Schnee aufpassen sollte, weiß nun wirklich jedes Kind.

Winter

Das schlimmste ist: Das wird sich jetzt wahrscheinlich wieder ewig hin ziehen. Soll zwar nächste Woche deutlich wärmer werden (via Bing Wetter), aber mit Sicherheit nur kurz. Ist ja erst Ende Januar. Der kalte Februar steht uns noch bevor. Und wenn man danach erst mal glaubt, jetzt kommt der Frühling, kann man die Uhr danach stellen, dass uns Frau Holle noch mal einen ordentlichen Schneeberg Ende März vor den Latz knallt.

Wettervorhersage

Nein. Nein, Schnee mag ich wirklich nur in Filmen. Da erzeugt er meist eine ganz besondere Atmosphäre. Fargo, Insomnia, The Day After Tomorrow, die paar Szenen bei Django Unchained, 30 Days of Night, Verblendung, Stirb Langsam 1+2, Das Imperium schlägt zurück, Rura Penthe bei Star Trek VI – die Liste ließe sich mit Sicherheit noch beliebig fortsetzen. Aber in diesen Filmen, da gefällt mir der Schnee.

Rura Penthe

Willkommen auf Rura Penthe (via)

Fazit: Frau Holle ist blöd und Schneeflocken gehören so wie Zombies nur ins Fernsehen und nicht ins echte Leben. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

Verfasst von: Nummer Neun | 20. Januar 2013

Frisch gekachelt

Ich gebe zu: Ich bin noch ein wenig verwirrt. Freitagabend habe ich mir das neue Windows 8 zugelegt, gibt es ja bis Ende des Monats als Update noch zum Schnäppchenpreis. Die Installation war relativ simpel, aber nun stehe ich vor einer bunten Wand voller Kacheln:

Windows 8

Immerhin – nach anderthalb Tagen Test kann ich jetzt wenigstens schon sagen: Ich komme zurecht. Auch wenn man sich mir das System noch nicht ganz erschließt. Einerseits hat man diesen Startbildschirm, wo die ganzen Apps hinterlegt sind, andererseits läuft auch noch viel über den alten Desktop. Stringent ist das nicht.

Alles startet jetzt etwas schneller, das Hochfahren klappt in null komme nix. Eine kleine Frischzellenkur für meinen in die Jahre gekommen Laptop. Daten habe ich durch den Wechsel des Betriebssystems nicht verloren, alle Bilder und Musikdateien waren noch an ihrem Platz. Auch die alten Programme sind noch da, wenn auch (wie ich nicht gleich fest gestellt habe) jetzt in einem anderen Verzeichnis – windows.old. Über den Desktop funktionieren sie prima, sogar der Football Manager läuft wieder.

Was mich noch etwas stört: Die meisten Apps können irgendwie gar nichts. Sind nur dazu da, kleine Tools zu ersetzen oder Webseiten anders lesen zu können (was auf einem richtigen PC oder Laptop irgendwie nicht so viel Sinn macht). Auch die Optinen für die Apps zeigen mir: Furchtbar viel kann man da gar nicht machen. Das runterladen und installieren ist dafür aber kinderleicht. Die meisten der Kacheln verlinken bei mir nun erst einmal auf richtige Programme im Desktopmodus oder sind einfache Apps für Webseiten. Leider kann man das Hintergrundbild für den Startbildschirm nicht individuell einrichten, sondern nur die Windows-Beispiele benutzen.

Ich verstehe auch noch nicht so ganz, welche Vorteile es sich mir bietet, wenn ich mich bei manchen Funktionen mit einem Microsoft-Konto anmelden würde, das ich noch nicht habe. Wo wird dann was mit wem synchronisiert? Gefühlt sind die Einstellungsmöglichkeiten im Vergleich zum alten Windows deutlich zurück gegangen. Ich habe ja auch keine Lust, dauernd irgendwo Konten zu eröffnen. Wenigstens habe ich jetzt – durch die Verknüpfung mit Facebook – schon eine Art Kontaktverwaltung in Windows. Adressen und Telefonnummern könnte ich da jetzt noch zusätzlich einpflegen. Aber – und das stört mich jetzt schon wieder – einen Geburtstagstermin nicht, dafür ist kein Feld vorgesehen.

Im Hinterkopf habe ich immer noch ein wenig, mir demnächst auch mal ein Smartphone anzuschaffen. Ob sich da irgendwelche Synergien ergeben, wenn ich mir ein Windows Phone hole, werde ich wohl mal recherchieren. Kontakt- und Terminpflege für beide Sachen über ein System – das hätte schon was. Und wenn ich das so richtig verstanden habe, wären auf dem Smartphone dann auch die gleichen Apps und der gleiche Aufbau wie auf dem Laptop vorhanden. Ist vielleicht ganz sinnvoll.

Aber damit genug von der Technik: Die nächsten Stunden bin ich im Wilden Westen – Django Unchained im Sonntag Nachmittagskino.

Verfasst von: Nummer Neun | 16. Januar 2013

T.C. Boyle – Wassermusik

Bücherkiste

Der schottische Entdecker Mungo Park macht sich um das Jahr 1800 herum auf zu zwei Expeditionen nach Westafrika. Zusammen mit seinem afrikanischen Begleiter möchte er den legendären Niger entdecken. Gleichzeitig ist der Roman die Geschichte von Ned Rise, einem kleinen Gauner aus London, mit dem es das Schicksal nicht immer gut meint.

Wassermusik

T.C. Boyles Debutroman aus dem Jahre 1982 ist ein lupenreiner, historischer Abenteuerroman. Dabei orientiert sich die Geschichte an den tatsächlichen Reisen des Mungo Park. Es vermittelt darüber hinaus auch noch einiges über den Zeitgeist der damaligen Epoche, insbesondere über die Probleme, die eine Großstadt wie London mit sich brachte. Bonus für Hobbyköche: Erwähnt wird in dem Roman auch das Rezept für ein Gebackenes Kamel mit Füllung (für ca. 400 Personen). Also wer demnächst Gäste erwartet, sollte mal reinschauen.

Es ist ein schöner Schmöker und angenehm zu lesen. Und trotz der teilweise bis zu drei verschiedenen Handlungsorte verliert man nie den Überblick. Für mich war es das zweite Buch von T.C. Boyle, das mir in den Fingern geraten ist. Die Wassermusik ist dabei in vielerlei Hinsicht besser als Drop City: Spannender, lustiger und angenehmer zu lesen.

Verfasst von: Nummer Neun | 13. Januar 2013

Aus und vorbei

2009-10-07 Theory of a dead man

Und da hat es dicht gemacht – Das 59:1 in München. Seit heute Geschichte. Man kann es schon so sagen: Das war mein Lieblingsclub hier. So untypisch für München, voller normaler Leute, die hier entspannt zusammen feierten. Keine Poser. Vielleicht ein paar Subkulturen dazwischen, Leute, die man in der Stadt sonst nicht so sieht, als bunte Farbtupfer in schwarz. Nicht so jung wie das Atomic, aber mit einer hinreißenden Dame als Wandschmuck. Eine Location, wo man nicht anstehen musste, sich nicht fein machen musste. Vollgekritzelte Toiletten, kühles Bier an der Bar und Musik, die nicht grade das nächste große Ding war, aber man sonst nie in Clubs zu hören bekommt.

Was ich für tolle Konzerte hier erlebt habe: Unvergessen der Auftritt von Gaslight Anthem, bevor sie groß wurden. Mit einem gewissen Frank Turner als Support, der den Raum wenige Monate später dann schon selbst füllte. The Soundtrack of our Lives, die sich hier die Ehre gaben. Oder auch The Duke Spirit, wo wir pünktlich zu den ersten Takten in den Raum kamen und uns dann in die erste Reihe stellen konnten. Und ich die Sängerin ungestört anschmachten konnte. Oder Camera Obscura oder… ach es war doch meistens toll.

2009-10-12 Camera Obscura

Aber nicht nur die Konzerte waren gut. Auch die DJ-Abende hatten ihren Reiz. Die Visions-Party natürlich oder Most Wanted. Das letzte Mal im 59:1 war ich ein paar Tage vor Silvester. Auf der ’59 Sound Party. War das wieder großartig. Wann kann man schon sonst zu Queen, The Who, T-Rex, Gaslight Anthem, Elvis und den Foo Fighters und zu Songs wie Stand By Me, Boys of summer oder Footloose Spaß haben? Bis um 3 Uhr ging es, danach war das Kapitel für mich geschlossen. Zur Abschiedsparty gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft. Manche DJs legen demnächst woanders auf, die Konzerte werden sich andere Orte suchen, aber ob es das selbe ist?

Das war’s also. Das 59:1 ist geschlossen. Und Ende des Jahres gehen im Atomic die Lichter aus. Ob für einen Umzug oder für immer steht noch nicht fest. Aber München wird damit wieder ein Stück mehr so, wie Nicht-Münchner es sich vorstellen.

2011-09-30 The Duke Spirit

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