Verfasst von: Nummer Neun | 18. Mai 2009

Hamburg. Und Bremen!

Bekannterweise war ich in den letzten Jahren ja immer mal wieder in Hamburg und jedes Mal gefiel mir die Stadt aufs Neue. Kein Wunder also, wenn mich die Firma fragt, ob ich nicht zu einer Vortragsreihe nach Hamburg möchte, ich sofort zu sage. Und dann meinen Aufenthalt auch noch verlängere.

14. Deutscher Trendtag

Das Trendbüro lud vergangenen Donnerstag zur neusten Ausgabe des dt. Trendtages zum Thema Sozialer Reichtum ins Curio-Haus in der Nähe des Dammtores ein. Die Referenten referierten über unterschiedliche Aspekte des Themas, im wesentlichen drehte es sich um Faktoren der sozialen Gerechtigkeit, ein neues Verhalten in der Mediennutzung und veränderte Rahmenparamter der Wirtschaftssysteme im Internet-Zeitalter. Spannende Themen von guten Referenten, auch wenn zum Ende hin ein wenig die Luft raus war.

Curio-Haus und Heimat des Trendtages

Das Curio-Haus. Hier wurden Trends gemacht.

Leider waren für mich wenige bekannte Gesichter im Publikum vertreten (um nicht sogar zu sagen: gar keines), kurz ins Gespräch kam man trotzdem an manchen Stellen. Eine davon führt diesen Blog, wie ich später fest stellte. Die Abendveranstaltung war dann relativ unspektakulär, so dass ich zu einer humanen Zeit in meinem feinen Hotelbett lag.

Hamburg

Am nächsten Tag hieß es dann erst einmal: Umziehen. Der Unterschied zwischen einem von der Firma bezahlten Hotel und einem selbst bezahlten Hotel, ist beträchtlich. Mein City-Hotel war nicht ganz so in der City, wie ich mir das vorgestellt hatte, dafür war es günstig.

Hotelvergleich

Links: Firma, rechts: Ich.

Mein Hamburg-Programm kam dann ohne große Touristen-Punkte aus. Einkaufen in der Innenstadt (die bei weitem nicht so voll ist, wie in München – jedenfalls am Freitag Nachmittag), abends Essen mit meiner Lieblingsbloggerin a.d. und mittlerweile ein fester Bestandteil jedes Hamburg-Ausfluges und am letzten Tag, dem Sonntag, nach einem Frühstück im Schweinske noch ein Ausflug an den Hafen und dort mit den Kooks im Ohr an den Landungsbrücken vorbei spazieren. Als richtiger Tourist war ich dagegen in Bremen.

Hamburger Panorama

Klassisches Hamburger Panorama. Klassisches Hamburger Wetter.

Bremen

Wie es der Zufall wollte, spielte genau an diesem Wochenende der KSC in Bremen, so dass ein Abstecher dorthin relativ naheliegend für mich war. Recht Zeitig war ich in der Hansestadt, so hatte ich vor dem Spiel noch bequem Zeit, mir das Zentrum anzuschauen. Und das hat mir überraschend gut gefallen, die Gegend um den Marktplatz mit Roland, dem schmalen Schnoorviertel und dem Weserufer war recht übersichtlich, aber sehr hübsch. Auch das Wetter spielte mit, so dass sich der Ausflug schon vor dem Spiel gelohnt hatte.

Bremer Stadtansichten

Das kulturelle Zentrum von Bremen.

Bremer Stadtansicht

Diego und Frings vor dem Spiel am Weserufer.

Der KSC verhält sich in der Rückrunde wie ein Zombie. Eigentlich schon seit Wochen und Monaten so gut wie tot, konnte man sich bisher aber immer noch ein Funken Leben erhalten. An diesem Nachmittag bin ich fest davon ausgegangen, dass man ihnen nun endlich den erlösenden Pflock durchs Herz sticht.

Aber nichts dergleichen. Werder spricht vorher, nachher und wahrscheinlich auch während des Spiels nur von ihren Finals. Karlsruhe nutzt vorne mal seine Chancen, leistet sich hinten keine Dummheiten, und schon kann man auch mal wieder gewinnen. Die Konkurrenz tut ihr Übriges, etwas Euphorie macht sich wieder breit. Man spielt tatsächlich bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt mit.

Endstand

Das Beweisfoto: Werder 1 – Karlsruhe 3.

Erst am nächsten Tag bekomme ich mit, dass man nun auf Leverkusen und auf den Top-Club aus Hannover hoffen muss, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Das sieht nicht gut aus. Aber wenigstens konnte ich doch noch in dieser Saison einen Sieg live im Stadion sehen und mitjubeln.

Jetzt muss ich mich in den nächsten Tagen um die Formalitäten für meine Reise kümmern. Belege habe ich alle gesammelt, jetzt gilt es, die Unterlagen richtig auszufüllen. Gar nicht so einfach.

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Responses

  1. Jaja, die Etap Hotels. Sehen doch überall gleich aus. Hab 3 Jahre lang unter der Woche fast permanent in so’nem Zimmerchen gelebt. Als ich nun das Foto sah, fühlte ich mich fast wie zuhause.

  2. Naja nur zum Schlafen reicht es ja eigentlich auch.


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