Verfasst von: Nummer Neun | 9. Juni 2009

Den Bogen spannen

Es regnet, die Waschmaschine läuft und ich sitze hier vor meinem Beurteilungsbogen. Morgen habe ich auf der Arbeit mein Halbjahresgespräch (nach viereinhalb Monaten) und ich muss meinen Teil des Gesprächsbogens noch ausfüllen. Selbsteinschätzung zu einigen Punkten und Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten. Wahrscheinlich liegt das Ding jetzt noch drei Stunden vor mir, bevor ich es gedankenlos innerhalb von zwei Minuten ausfüllen werde. Und morgen dann anderthalb Stunden darüber diskutieren muss. Hoffentlich lass ich es nicht zu Hause liegen.

Ansonsten gibt es im Moment nicht so viel zu berichten. Am Samstag (vorher komme ich mit den Öffnungszeiten nicht zusammen) kann ich mir auf der Post ein Einschreiben abholen, ich vermute stark, dass es meine Rock am See – Karte ist, ansonsten hätte ich keine Ahnung, was das sein sollte. Auch ein Amazon Päckchen ist noch unterwegs zu mir, mit den aktuellen Alben von Kasabian und von Camera Obscura (zuckersüße Popmelodien, alleine French Navy ist schon wieder zum dahin schmelzen). Und wenn ich dann schon mal auf der Post bin, kann ich auch meine eBay-Sachen verschicken. Die laufen noch bis zum Donnerstag (der ja hier, man kann es gar nicht oft genug sagen, ein Feiertag ist) und ich hoffe, da kommt noch ein wenig zusammen. Im Moment stehen meine vier Sachen bei sagenhaften drei Euro. Da geht also noch was.

Außerdem habe ich mir, zum ungezähltesten Mal in den letzten 2 Jahren, vorgenommen, alte Klamotten auszusortieren und zur Kleiderspende zu bringen. Vielleicht mache ich es ja dieses Mal auch wirklich. Wäre ja nicht das schlechteste, was man machen kann.

Und zum Abschluß noch ein DVD-Tipp: Habe am Wochenende mal wieder einen außerordentlich guten europäischen Film gesehen. Das Waisenhaus aus Spanien. Ein Grusel-Thriller, der einem Hollywood The Others in nichts nach steht.

In diesem Sinne: Auf zum Wäsche aufhängen. Und dann werde ich diesen Bogen ausfüllen.

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Responses

  1. Schlechter Zeitpunkt… Nein danke, mein Bedarf an leidenden und toten Kindern ist erstmal gedeckt. 😉

    (Und? Schon fertig ausgefüllt?)

  2. Ja, habe es dann am Abend noch ausgefüllt und das Gespräch lief dann auch nicht verkehrt. Eigen- und Fremdeinschätzung waren nicht so weit auseinander.


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