Verfasst von: Nummer Neun | 17. November 2009

Wer zu spät kommt

Sie hat es heute leider nur auf Platz 3 geschafft. Platz 3 auf der Liste derer, die eigentlich zu spät dran waren, aber ihre S-Bahn trotzdem noch bekommen haben.

Platz 3: Sie kam (die Rolltreppe runter), sah (dass die Tür der Bahn zu ging), schrie aaaaaaaaaahhh und rannte los. Mit ausgestreckten Armen, glaube ich. Sie erreichte ihre Bahn grade noch so.

Platz 2: Die Tür ging zu, er kam angerannt und hüpfte noch rein. Dummerweise blieb er mit dem Fuß an der schließenden Tür hängen, was zur Folge hatte, dass er böse ins Straucheln kam und sich fast der Länge nach hinlegte. Aber immerhin: Er war in der S-Bahn!

Platz 1: Die Tür ging zu, er rannte los. Er sprang ab und landete mit einem lauten Knall und beiden Füßen gleichzeitig in der Bahn. Zwar kein sauberer Telemark, aber trotzdem souverän. Und es war ein Bild für Götter, wie sich sein zufriedenes Grinsen in ein verlegenes Lächeln verwandelte, als er merkte, dass ihn alle etwas ungläubig anstarrten. Aber hey, er hatte seine Bahn noch bekommen.

Passend dazu fiel mir vor einer Stunde auf einmal ein Lied wieder ein, was ich seit Jahren nicht mehr gehört hatte und damals eigentlich auch schon nicht besonders häufig. Und da mich das suchen danach jetzt fast 30 Minuten gekostet hat, muss das jetzt auch hier rein. Ist aber auch fies. Unkle mit k. Wer soll denn darauf kommen? Und beim Schluß des Videos bekomme ich immer noch eine Gänsehaut.

Passend übrigens wegen dem U-Bahn-Motiv im Videoclip.

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Responses

  1. Hey Markus, kann man zu dir irgendwie Kontakt aufnehmen?! (Sehe hier gerade nichts, um das tun zu können…aber bekanntlich bin ich bei sowas auch häufig „blind“.) Wollte dir, wenn du Interesse daran hast, mein PW zukommen lassen. Ich wollte meinen Blog einfach nicht mehr in absoluter Öffentlichkeit führen…

    Wünsche dir noch eine schöne Rest Woche und das das Wochenende baldigst kommt. 🙂

  2. Unter „about“ steht eine Mail-Adresse

  3. aber kommen die bahnen denn nicht alle zwei minuten?

  4. Ist vielleicht was psychologisches…

  5. Da erlebt man was, im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr…
    Man hasst und liebt es auch… also iche zumindest. 🙂


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