Verfasst von: Nummer Neun | 15. Dezember 2009

Die letzten Konzerte des Jahres

Mal wieder ein Konzertdoppelpack in den letzten Tagen, die beiden letzten Konzerte des Jahres. Zunächst am Samstag Frank Turner, am Montag folgte dann The Asteroids Galaxy Tour.

Frank Turner lernte ich Anfang des Jahres als Support von Gaslight Anthem kennen und schätzen. Schon damals begeisterte er als Anheizer die Massen. Am Samstag kam er nun zurück nach München als Hauptact des Abends und sorgte für ein ausverkauftes Haus im 59:1.

Schon die Vorband, deren Namen ich leider nicht mitbekommen habe, sorgte für gute Stimmung. Es war ein Johnossi-mäßiges Duo aus Finnland, das mit teilweise konfusen Zwischenreden unterhalten konnte und mit ihren rumpeligen Zweiminutenstücken schlicht Spaß machten. Zwischen Support und Mister Turner ließ man dann einfach The ’59 Sound auf Platte durchlaufen. Viele sangen dazu schon mit, anscheinend hatten ihn noch mehr so wie ich kennen gelernt.

Dann betrat endlich Frank Turner, dieses Mal mit Band, die Bühne und legte mit seinem Folkrock los. Im Normalfall sind bei mir live immer die Songs die Highlights, die ich auch auf der CD besonders mag. So auch bei Frank Turner. Long Live The Queen, Try This At Home und Photosynthesis sind auch live unheimlich spaßig. Aber auch beim Rest hört man einfach sau gerne zu, The Road gefiel mir noch nie besser als an diesem Abend, er liefert den perfekten Sound für die Stammkneipen der Welt. Und ist in den Ansagen dazwischen ein äußert sympathischer Zeitgenosse.

Bereits das dritte Mal innerhalt eines guten Jahres gaben sich The Asteroids Galaxy Tour im Atomic die Ehre. Und nachdem die ersten beiden Auftritte schon gut waren, stand einem dritten Kartenkauf eigentlich nichts im Wege.

Mit der Anzahl der Zuschauer im Raum steigen natürlich auch die Erwartungen an das Konzert. Und dieses Mal war das Atomic sogar ausverkauft. Am Montag Abend? Nun ja. Draußen ist er arschkalt, drinnen dafür kuschelig warm. Die Frauen in unserer Gruppe stehen ganz vorne, erste Reihe. Ich lande etwas weiter hinten, zwischen 16jährigen Mädels, die mir bis zur Schulter reichen.

Der Auftritt machte dann auch wieder Spaß und gute Laune, gefiel mir wieder besser, als bei ihrem letzten Gastspiel, von daher konnten sie die Erwartungen voll erfüllen. Highlights auch hier wieder die bekannten Songs vom Album, ihr bekanntester Around The Bend kommt dann als Zugabe. Um kurz vor Mitternacht gehen die Lichter aus, ich gucke, dass ich schnell nach Hause komme und die Nacht halbwegs vernünftig schlafen kann. Denn heute kommt die große Weihnachtsfeier, das wird vermutlich spät und hoffentlich auch gut.

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Responses

  1. Das ist das Schöne am Winter: Konzerte, Konzerte, Konzerte!


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