Verfasst von: Nummer Neun | 7. Februar 2010

Erfolglos in Hamburg

Hose kaufen finde ich persönlich ja so ziemlich das nervigste, was es gibt. Also wenn man es mal auf das Gebiet des Einkaufens bezieht. Ich war ja über das Wochenende in Hamburg und hatte mir u.a. dort vorgenommen, eine neue Hose zu kaufen. Hier, während des normalen Arbeitslebens, kommt man ja sonst nicht dazu. Keine Jeans sollte es dieses Mal sein, aber auch kein allzu feines Stöffchen. Eine ganz normale Hose halt, etwas rustikaler vielleicht. Ach, ich weiß es im Grunde doch auch nicht, was ich eigentlich wollte. Hosen kaufen ist furchtbar. Ich habe eine gefunden, die mir gefallen hat, die war mir dann aber mit 70€ etwas zu übertrieben teuer.

Statt dessen sind dann im Jack & Jones Store diese Schuhe in meinen Einkaufskorb gewandert: Graue Sneakers, machen einen schlanken Fuß. Scheinen aber noch recht neu zu sein, habe im Netz kein Foto zum verlinken ergoogeln können. Und meine Kamera ist schon weggepackt. Gleich anziehen konnte ich sie dort eh nicht, in Hamburg herrschen ja eisige Zustände, da braucht man andere Schuhe.

Ich war ja doch etwas überrascht. Man hörte zwar immer, der Norden würde so unter dem Winter leiden, sogar das Streusalz wäre alle, aber man glaubt sowas ja nie so richtig. In München ist der Winter ja so wie immer. Und dann ist man dort und die halbe Stadt liegt unter einer Eisschicht begraben. Nicht nur irgendwelche Nebenstraßen, nein, sogar mitten in der City muss man aufpassen, dass man sich nicht flach legt.

Eislandschaft an der Hamburger Alster.

Eislandschaft vor dem Hamburger Rathaus.

Besonders schlimm war es dann rund um das Millerntor-Stadion. Hier war nicht mal ein schmaler Pfad geräumt, dementsprechend rutschig war der Weg zum Stadion. Die Kältekammer. Neunzig Minuten stehen im Gästeblock und auf eine gute Leistungs des KSC hoffen.

Trotz nur dreier Tribünen ein kleines Schmuckkästchen.

Die kam natürlich, sagen wir mal, nur eingeschränkt. Die erste Hälfte lief, trotz einer langen Verletztenliste mit dem kleinen Kader, ganz passabel. Es dauerte bis Mitte der Halbzeit, bis man den ersten Gegentreffer fing. Eine deutliche Verbesserung zu den letzten Wochen. Es gelang sogar der Ausgleich durch Chrisantus, der einen kurzfristig sogar auf einen Punktgewinn hoffen lies. Das währte jedoch nicht lange, kurz vor der Halbzeit geriet man wieder in Rückstand. In der zweiten Hälfte hatte man dann nie richtig die Chance auf den Ausgleich, im Gegenteil, Keeper Miller verhinderte einige Male sogar eine noch höhere Niederlage. 1:2 verloren, aber vorher eigentlich mit noch schlimmerem gerechnet.

Die Verlierer bedanken sich bei den mitgereisten Fans.

So langsam muss man jetzt aber aufpassen, dass aus dieser Übergangssaison, wie sie mittlerweile überall genannt wird, nicht doch noch ein Jahr mit Abstiegsgefahr wird.

Am Samstag war ich dann noch in der Beatles-Ausstellung und am Abend auf einem Konzert im Molotow, davon aber vielleicht beim nächsten Mal mehr. Jetzt muss ich mich erst einmal um die Wäsche kümmern.

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