Verfasst von: Nummer Neun | 1. Dezember 2010

The Pains Of Being Pure At Heart und der Two Door Cinema Club

Gleich zwei Konzerte standen für mich am vergangenen Wochenende an, beide im Münchner Backstage, nur wenige S-Bahn Stationen von meiner Wohnung entfernt. Und während sich halb München anscheinend über den Schnee freute, wollte ich mich lieber an der Musik erfreuen.

The Pains Of Being Pure At Heart

Los ging es am Samstag mit dieser Band aus den USA. Ich hatte sie bereits im vergangenen Sommer im 59:1 gesehen, seitdem wurde ihr Album eigentlich immer wieder gerne gehört. Auch die aktuelle EP klingt gut und ist nahe dran am bekannten Album.

Ohne Vorband legten sie gegen 21 Uhr in der einigermaßen gut gefüllten Backstage-Halle los mit ihrem Set. Relativ zackig sprangen sie dann von Song zu Song, dazwischen gab es immer nur einen kurzen Schluck aus der Bierflasche, wahlweise mit Anstoßen mit der ersten Reihe. Erst zur Zugabe wurde der Sänger etwas gesprächiger, lud das Publikum zum gemeinsamen rumhängen nach dem Konzert ein. Das Konzert selbst war dann nach knapp einer Stunde allerdings auch schon wieder vorbei.

Der Ton in der Halle war top, die Band spielte gut und nah am Albumsound. Highlights waren für mich Stay Alive, Everything With You und das erste Stück der Zugabe: Contender, dass der Chef alleine auf seiner Gitarre spielte, während auf der Galerie die übrige Band auf ihren weiteren Einsatz wartete. Es war vielleicht kein außergewöhnliches Konzert, aber die Band ist sehr sympathisch und man hört ihr gerne zu. Und verdammt, ich steh total drauf, wenn der Keyboarderin beim Spielen ständig die Haare vors Gesicht fallen bis sie gar nichts mehr sieht und sie sich dann die Haare wieder zur Seite schiebt. Alles in allem hatte man also eine schöne Zeit mit der Band und danach das Bedürfnis, ihr Album wieder und wieder zu hören. Was kann es denn besseres geben?

Bitte alle mal in die Kamera schauen (via)

Two Door Cinema Club

Sie waren eigentlich erst vor ein paar Monaten im München, damals im ausverkauften Atomic, allerdings war ich nicht dabei. Dieses Mal gab es auch im wesentlich größeren Backstage-Werk Ticketprobleme, ich hatte mir ein paar Tage vor dem Konzert erst eines der wohl letzten Tickets gekauft.

Es war dann auch deutlich voller als am Vortag. Dieses Mal gab es auch eine Vorband, von der ich allerdings nicht viel mitbekommen habe. Recht pünktlich kamen dann auch die Jungs vom Kinoclub auf die Bühne und starteten mit Cigarettes In The Theatre ihr Set und die Kids in den ersten Reihen fingen an zu hüpfen.

Locker spielten sie sich durch ihre Songs, leichter Gute-Laune-Pop, dem man eigentlich gar nicht böse sein kann. Melodien für Millionen, man kann gar nicht sagen, welche Stücke am Besten sind. Vielleicht Something Good Can Work oder What You Know, vielleicht auch I Can Talk. Wer weiß das schon. Das einzigste Problem was ich mit ihnen habe: Auf dem Album klingt alles schon recht gleich, so dass ich es mir ungern am Stück durchhöre. Auf dem Konzert fällt das auch wieder auf. Alles hübsch und knuffig, aber lief das nicht eben schon? Nein, aber so etwas ähnliches.

Nach einer Stunde waren sie dann durch, Feierabend, und wir stapften durch den Schnee zurück zur S-Bahn.

Müssen um Mitternacht zu Hause sein (via)

Die Statistik im November: Dieses Mal wurden es 651 Views – zum Vergleich: Im Oktober waren es 617, im letzten November nur 479 Seitenabrufe. Es war damit der bisher beste Monat in diesem Jahr. Es wurden 37 Kommentare, auch ein schöner Wert. Bei den Suchbegriffen gab es nichts besonderes, nur das Gaslight Anthem-Konzert wirkte sich durch die verschiedensten Anfragen nachhaltig aus. Nach Nora Tschirner suchte dieses Mal dagegen niemand, wundert mich aber auch nicht, jetzt, wo sie blonde Haare hat.

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Responses

  1. Dein Musikgeschmack wird mir zunehmend sympathischer. 😉

  2. Danke 🙂 Aber von dir hätte ich eigentlich auch noch einen Kommentar zu Nora erwartet!

  3. Da musste ich erst noch den Schock verarbeiten. Nora Tschirner mit blonden Haaren? Geht ja gar nicht!


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