Verfasst von: Nummer Neun | 4. Februar 2011

Ein Foto und seine Geschichte

Uwe Rapolder ist Fußballtrainer. Zur Zeit beim KSC, davor auch schon sehr erfolgreich z.B. in Bielefeld und in Koblenz. Dazwischen nicht ganz so erfolgreich in Köln. Das Schicksal eines Fußballtrainers ist: Wenn es gut läuft, wird man gefeiert. Wenn es nicht gut läuft, wird man gefeuert.

So erging es ihm auch im Sommer 2010. Er stand grade ohne Job da, das gab ihm die Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Als Botschafter des Sozialdienstes der Bundeswehr. Dieses Engagement brachte ihn dazu, während der letzten Weltmeisterschaft, die deutschen Truppen in Afghanistan zu besuchen. Ausgerüstet mit Leinwand, Beamer und Fanartikeln machte er sich auf den Weg nach Kundus und schrieb in einer Bielefelder Zeitung über seine Eindrück, die man hier nach lesen kann. Auch die Bundeswehr berichtet darüber, wie man hier sieht. Eine gute und wohl unvergessliche Aktion für alle Beteiligten. Zur Illustration des Berichts entstand ein Foto von ihm, Rapolder mit Schutzweste und Sonnenbrille vor Hubschraubern der Bundeswehr.

Mehr als ein halbes Jahr später fanden KSC-Fans auf Transfermarkt.de dieses Foto wieder im Internet (hier). Es wurde über das martialische Bild gescherzt, das man genau so einen harten Hund als Trainer brauche. Jemand fing an, an dem Bild herumzuspielen und zu verändern, aus Rapolder wurde Hannibal vom A-Team und schließlich ein abgewandeltes Filmplakat. Cristea, Zimmermann, Aduobe und eben Rapolder als das Karlsruher A-Team.

Das KSC-Team (via).

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