Verfasst von: Nummer Neun | 25. Februar 2011

Projekt Hörsturz – Runde 40

Zeit für eine neue Ausgabe vom Projekt Hörsturz. Nach der Bonsrunde beim letzten Mal ist die 40. Ausgabe mal wieder eine ganz normale Runde.

Wie immer gibt es 10 Songs, die es auf einer Skala von 0 bis 5 zu bewerten gilt, wobei 5 das höchste ist und es auch möglich ist, halbe Punkte zu vergeben.Teilnehmen kann jeder ohne Voranmeldung, man muss lediglich den Link zu seinem Eintrag bei beetFreeQ hinterlassen.

Also dann – Licht aus, Spot an für:

31Knots – The Savage Boutique (von Kristin) (3,5 von 5)

Na das ist doch mal ein Stimmchen. Und der Sound dazu ist auch gut, etwas Ricky Martin, ein paar Bläser. Netter Auftakt in die Runde.

Max Raabe – Küssen kann man nicht alleine (von Mars) (2 von 5)

Sprechgesang von Max Raabe? Gewöhnungsbedürftig. Wenn man es nicht so ernst nimmt, ist es gar nicht mal so schlecht.

The National – Bloodbuzz Ohio (von Dr. Borstel) (4 von 5)

Na also, endlich treffe ich mit The National zusammen. Der Band, die im letzten Jahr mit ihrem Album so viel Wirbel verursacht hat. Das hier geht für mich ein wenig in die Richtung von Interpol, klingt aber nicht ganz so depressiv. Gefällt mir gut, muss ich ja zugeben.

Fountains Of Wayne – Red Dragon Tattoo (von maloney8032) (3,5 von 5)

Frühlingsmusik! Fehlt nur etwas die Eigenständigkeit, dann wäre es richtig gut. So klingt es halt, wie ein Netzfundstück einer von hunderten Indiepopband aus dem amerikanischen Hinterland.

Hey Rosetta! – Yer Spring (von JuliaL49) (3,5 von 5)

Find ich ganz schön, der ganz große Kracher ist es nach dem ersten Hören allerdings nicht. Traue ich aber zu, dass es noch wachsen kann, wenn man es intensiver hört. Immerhin, es nimmt im Laufe des Songs deutlich Fahrt auf.

I Blame Coco – Selfmachine (von David) (3 von 5)

Ich weiß nicht, nett ist es ja schon, würde es im Radio laufen, würde ich mich wahrscheinlich auch freuen. Aber hängen bleibt trotzdem irgendwie nichts.

X-Ray Dog – Time Will Tell (von Steve) (4 von 5)

Oh anscheinend ein Nachzügler für die Instrumental-Runde. Hübsch, unaufgeregt, abwechslungsreich, nicht zu lang, das ist doch ne runde Sache.

The Unicorns – Sea Ghost (von Freddi) (2 von 5)

Flötensolo zu Beginn? Okay, das ist schräg. Auch danach macht der Song für mich den Eindruck, als wolle man bewußt etwas anders sein, was es mir nicht grade sympathischer macht. Zu viel gewollt, dabei doch belanglos geblieben.

Tyondai Braxton – Platinum Rows (von beetFreeQ) (2 von 5)

Nicht zu verwechseln mit Toni Braxton. Aber hat die jemals Radio untaugliche Songs mit einer Länge von 10 Minuten gesungen? Das Stück hat was von Filmmusik, Disneyfilm würde ich tippen. Und Bibi Blocksberg habe ich zwischendurch auch mal gehört, hex hex. Aber was soll das ganze? Nur als Tonspur funktioniert das nicht.

Black Stone Cherry – Blame it on the Boom Boom (von cimddwc) (3 von 5)

Na also, noch mal was ehrliches zum Schluß. Keine Experimente, nichts außergewöhnliches, einfach etwas, was dem normalen Kuttenträger gefällt. Mir ist etwas zu sehr lange Haare und Dosenbier, aber nach den letzten Stücken eine Wohltat.

***

Fazit: Irgendwie eine langweilige Runde. Nichts, was man ganz schnell ausmachen musste, aber auch keine überraschenden Highlights dabei. Viel Mittelfeldgeplänkel. Am Ende macht das dann bei den 10 Songs einen Ø-Wert von: (3,1 von 5).

Die nächste Runde ist erneut eine normale Runde, ich kann also vorschlagen was ich will. Ich nominiere: Mona mit Listen To Your Love. Die fleißigen Leser von 6von9 werden jedoch diesen Song bereits kennen.

Ende.

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Responses

  1. Danke für die Punkte! Ich als Interpol-Verächter finde es ja nach wie vor seltsam, dass alles, was sich auch nur entfernt als düstere Rockmusik beschreiben lässt, von den White Lies bis The National, ständig sofort mit Interpol verglichen wird. Habe sogar schon belustigt Youtube-Kommentare zur Kenntnis genommen, in denen Joy Division als Interpol-Abklatsch beschimpft wurde. Faszinierend. 😉

  2. Ach ja, du weißt doch wie das ist mit den Schubladen. Man kann sich ja nicht mal mehr ein Stück rohes Fleisch umhängen, ohne gleich mit Lady Gaga verglichen zu werden.


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