Verfasst von: Nummer Neun | 22. April 2011

It’s Therapeutic Somehow

Bevor am Karfreitag das Tanzverbot griff, traten am Gründonnerstag noch The Wombats zum letzten Konzert auf ihrer Deutschland-Tour an. Nach Termin- und Hallenverlegung war nun das Backstage der Ort des Geschehens, kurz vor Veröffentlichung des zweiten Albums der Liverpooler.

Pünktlich um acht Uhr betraten der Supportact des heutigen Abends, Morning Parade, die Bühne. Trotz ihres eigentlich recht angenehmer Radiorock, überzeugte mich eher der laue Frühlingsabend und ließ mich ihren Auftritt lieber von draußen vor der Halle verfolgen bzw. mithören. Pünktlich mit den letzten Takten ging es zurück in die Halle um einen netten Platz zu finden, von dem aus man sowohl die Bühne, als auch die Zahnspangen in der Saalmitte sehen konnte. Und dann kamen unter großen Gekreische die drei Wombats auf die Bühne.

Und die Hände zum Himmel: The Wombats (via)

Ihr spaßiger Indiepop begeisterte die Halle. Geschickt mischten sie Songs ihres neuen Albums mit den bekannten Hits des Debuts, so dass nie Langeweile aufkam. Tolle Stimmung schon am Anfang, als der ganze Saal bei Kill The Director zu This Is No Bridget Jones mitgrölte und die Finger in die Luft streckte. Überhaupt waren es wenig überraschend die alten Hits, die den größten Zuspruch erhielten. Aber auch Tokyo und Techno Fan von der neuen Platte kamen gut an. Auch einige neue ruhige Nummern waren mit dabei, die sich beim ersten Mal hören recht vielversprechend aufdrängten. So ist mir zum Beispiel Schumacher The Champagne als so lohnenswert in Erinnerung geblieben, um es auch mal in der Studioversion zu versuchen.

Man muss es eigentlich gar nicht sagen, aber selbstverständlicherweise waren die ganzen großen Momente an diesem Abend, als der Saal fast durch drehte, natürlich Moving To New York und als Zugabe Let’s Dance To Joy Division. Die Nummern, die sie wohl bis an ihr Lebensende immer wieder spielen dürfen.

Nach einer guten Stunde war dann Schluß, sie durch mit ihrem Programm und man selbst gut durchgeschwitzt. Ich fuhr danach weiter in die Innenstadt, noch ein wenig auf einem Geburtstag mitfeiern. Voll war es dort, richtig voll, anscheinend gab es in der Nacht zu Karfreitag in München nicht so viele Alternativen.

So, das war es zu gestern. Ich fahre jetzt zu Freunden, ein wenig grillen. Was, an Karfreitag? Ja, egal.

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