Verfasst von: Nummer Neun | 2. Mai 2011

Lost in the supermarket

Das Wochenende lief nicht so. Am Freitag hat der KSC unglücklich und unnötig mit 2:2 verloren. Am Samstag bin ich bei bwin mit meinem Budget ganz schön nach unten gekracht. Und: Mein Supermarkt hat zu gemacht, am Samstag war der letzte Verkaufstag.

Die erst neulich eröffneten Arcaden fordern ihren Tribut. Schon vor dem Verkaufsstart war klar, dass sie weiter erweitert werden. Dummerweise steht auf diesem Gelände auch mein Supermarkt. Und der muss jetzt weichen.

Seit ich in München wohne, gehe ich hier einkaufen. Große Auswahl, ganz gute Preise, sauber und geordnet. Gewohnheit. Man kannte sich aus, wusste, wo alles steht. Deshalb war ich hier. Andere Supermärkte gibt es hier genug. Samstag war also nun der letzte Tag. Einiges war schon weggeräumt. Der Pfandflaschenautomat fehlte bereits seit einer Woche, dafür nahmen echte Menschen die Flaschen an. Alle Tiefkühl- und Molkereiprodukte gab es für die Hälfte. Seitdem bevölkert ein Häagen Dazs mein Tiefkühlfach. Bei den Tiefkühlpizzas (ja, ich sage Pizzas) dagegen herrschte gähnende Leere: Thunfisch gab es noch in genug, mit anderen Sorten wurde es jedoch sehr knapp.

Der verlassene Supermarkt.

Nun zieht der Markt also erst einmal um. Irgendwohin, wo ich ohne Auto nicht hin komme. Alternativen gibt es hier in der Nähe einige. Das ist nicht das Problem. Alles eine Frage der Gewohnheit. Und in anderhalb / zwei Jahren ist alles wieder beim alten. Wenn die erweiterten Arcaden stehen, ist der Markt einer der ersten Mieter.

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Responses

  1. Ätzend, das die Umgebung von einem verlangt, dass man sich immer an alles Neue gewöhnen muss! Hallo, ich will mein altes Eis, Deo, den alten Supermarkt, Buchhandlung… zurück!!

  2. Ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auch wenn er das manchmal nicht wahr haben möchte… 😉 Liebe Grüße nach München…


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