Verfasst von: Nummer Neun | 20. November 2011

Velociraptor!

Füllen in England Stadien: Kasabian (via)

Man war das geil. Kasabian Leute! Ich hatte sie zwar schon einmal auf einem Festival gesehen, aber das war ja kein Vergleich zu diesem Auftritt! Unglaublich, mir war gar nicht bewußt, wie viele tolle Songs die haben. Aber es geht schon los, Schlag auf Schlag, mit Days Are Forgotten, Shoot The Runner, Underdog, Where Did All The Love Goes und das neue Velociraptor. Und das war nur das erste Drittel! Hüpfen, Schwitzen, Mitsingen, man macht das Spaß. Ich japse schon früh nach Luft, man ist nicht mehr der jüngste und dieser Bürojob, naja, da geh ich gerne auch mal 2-3 Reihen zurück.

Aber lange halten kann man sich da nicht, das Publikum ist in Bewegung, und bei manchen Songs will man halt nach vorne. Das tolle Empire kommt noch, Fast Fuse mündet in das Pulp Fiction Theme, sehr genial. Dazwischen jetzt auch mal ein paar ruhigere Nummern, darunter das großartige Goodbye Kiss. Ohne großes Geplapper dazwischen, Leadsänger Meighan – ganz cool immer wieder mit Sonnenbrille – und Mastermind Pizzorno wechseln sich ab mit dem Gesang. Drei Songs kommen als Zugabe, Fire bildet den Abschluß dieses tollen Konzertes.

Was gibts sonst noch zu sagen? Kasabian ziehen hübsche Fans an. Unbedingt dazu stellen braucht man sich aber nicht, weil die immer ihre Taschen mitschleppen müssen. Das Konzert war in der Theaterfabrik. Dort war ich das erste Mal, Location war nicht schlecht, guter Sound und noch überschaubar. Während sie in England die Stadien füllen, reichen hierzulande noch die bestenfalls mittelgroßen Hallen. Die Vorband war aus Deutschland, den Namen habe ich nicht verstanden. Macht aber nichts, weil sie dann doch sehr egal waren. Stimmung haben die nicht in die Halle gebracht.

Gegen elf Uhr war das Konzert dann aus, damit noch rechtzeitig, bevor ab Mitternacht dann wieder das allseits beliebte bayerische Tanzverbot griff. Zu Hause erst mal den Schweiß und die verschütteten Bier weggeduscht, morgen werde ich dann die blauen Flecken zählen.

PS: Als Ergänzung die gesamte Setlist von Samstag. Praktisch, was dieses Internet alles kann.

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Responses

  1. eine der besten Livebands dieser Tage. Hab sie leider in Köln verpasst.

  2. Das kann man glaube ich so stehen lassen 🙂


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