Verfasst von: Nummer Neun | 1. März 2012

23von9 – Januar 2002

Wie schon gesagt, am vergangenen Wochenende war ich zu Hause. Dort liegt – neben den Schränken, die meine Eltern in mein altes Zimmer gestellt haben – immer noch unglaublich viel altes Zeug von mir. Darunter auch noch einige Minisdics. Minidiscs? Das waren mal für einige Zeit das nächste heiße Ding, wenn es um die Zukunft der Datenträge für Musik ging. Der Vorgänger von mp3-Playern sozusagen.

Die Zukunft der Datenträger in der Vergangenheit: Die Minidisc

Anfang des Jahrtausends (haha wie das klingt) hatte ich mir dann immer die Arbeit gemacht, mühsam aus dem Internet gezogene mp3-Files auf die Minidisc zu kopieren. Hört sich abenteuerlich und technisch aufwändig an, war es aber eigentlich gar nicht. Einfach per Audiokabel den Computer als Eingangsquelle mit dem MD-Player verbinden, schon ging das. Dann konnte ich den Ton aufnehmen wie auf einem Kassettenrekorder. Die Älteren werden sich erinnern.

Außerdem hatte ich mir dann auch noch die Mühe gemacht, ein gescheites Cover für die Minidiscs zu erstellen. Damals hatte ich auch noch einen Drucker zu Hause. Heute habe ich weder einen Fest-PC, noch den Drucker.

Nun aber: Die Setlist von damals, Januar 2002 – wobei da Sachen, die ich als Album hatte, nicht dabei sind, die brauchte ich ja schließlich nicht ewig lang als mp3 File runter laden. Das ist sie:

Was da alles drauf war? Manche Sachen höre ich davon immer noch gerne, andere habe ich verdrängt (Nickelback), anderes vergessen. Aber viel geändert hat sich seit dem eigentlich nicht. Neue Musik entdecken und Sampler zusammen stellen macht immer noch Spaß. Und wenn man dann mal sowas wie Ozma entdeckt, ist das was feines. Auch wenn ich die in den letzten 8 Jahren kein einziges Mal mehr gehört hatte.

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Responses

  1. Wir haben nur ein Schrank reingestellt. Der Rest gehört Dir.

  2. Aber was für einen!


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