Verfasst von: Nummer Neun | 29. Dezember 2012

Throw It To The Universe

Stockholm 2012

Mehr zu meinen paar Tagen in Stockholm kommt demnächst, heute geht es zu erst einmal um die Konzerte von The Soundtrack Of Our Lives, bei denen ich war. Sie gaben in Stockholm ihre Abschiedskonzerte, bevor sie sich zum Ende des Jahres auflösen. Jeden Tag wollten sie ein Album durchspielen, ich war bei zweien dieser Konzerte dabei.

Södra Teatern

Södra Teatern

Als Ort für ihre letzten Auftritte haben sie sich das Södra Theater ausgesucht, ein – im Vergleich zu München – eher ungewöhnlicherer Rahmen für Konzerte. Feine gepolsterte Sitzplätze, verteilt auf drei Ebenen in einem reich verziertem Ambiente. Sehr schick, wie hoffentlich das folgende Foto mit Blick auf die Zuschauerränge beweist:

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Behind The Music

Das erste Konzert, welches ich mir anhörte, war dann auch gleich für mein Lieblingsalbum der Band. Dafür nahm ich im ersten Balkon platz – die Karten kosteten für alle Sitze gleich viel – und hatte so einen schönen Blick auf die Bühne. Das Publikum war sehr gemischt, von 16 bis 60 war da eigentlich alles vertreten. Der Mann neben mir befestigte seine Kamera am Balkon und zeichnete das komplette Konzert auf. Dank ihm ist es nun auch auf youTube zu finden (nämlich hier), aber wer es sich ansehen möchte, braucht vor allem eines: Zeit.

Die Jungs waren nämlich sehr spielfreudig. Inklusive einer Zugabe brachte es das Konzert auf einer Länge von rund 200 Minuten. Nebem dem Album wurden auch jede Menge B-Seiten aus der Zeit gespielt, nur für die Zugabe gelangten dann auch andere Stücke in die Setlist. Der Abend war großartig, sie waren live viel besser, als es die Videos ausdrücken. Trotz der Sitzplätze gingen die Zuschauer gut mit, vor allem natürlich unten. Oben auf dem Balkon war die Stimmung eher etwas – sagen wir mal – passiv genießerischer. Aber trotzdem: Die Band war in Hochform.

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Communion

Mein zweite Konzert am übernächsten Tag war sogar noch mal etwas länger. Was nicht nur daran lag, dass sie dieses Mal ihr Doppelalbum bespielten. Dieses Mal gab es gleich zwei Zugaben, darunter ein episches 11-Minuten langes Mantra Slider und dieses Mal saß ich unten. Zwar kommt die Communion nicht ganz an die Behind The Music ran, das Konzert dazu war aber trotzdem wieder ein ziemlicher Spaß. Die Band war an diesem Abend noch etwas ausgelassener, klar, es war auch das vorletzte Konzert ihrer gemeinsamen Laufbahn.

Auch das Konzert gibt es komplett auf youTube zu sehen und das sogar (noch) in Deutschland: Klick hier.

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Fazit: Hat sich gelohnt. Fast 7 Stunden Live-Musik an zwei Abenden. Ein Mammutprogramm der Band, die ja insgesamt 7 dieser Konzerte gaben und dafür ihr komplettes Programm auf der Pfanne haben musste. Und trotz der rein schwedischen Ansagen des Sängers Ebbot Lundberg habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Tonight I am on top of the world – Tonight I’m the center of the universe

Zu schade, dass sie sich auflösen, aber wenigstens tun sie es in einem denkwürdigen Rahmen. Vielen Dank und macht es gut!

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