Verfasst von: Nummer Neun | 31. Dezember 2012

Listen Up! 2012

2012 ist rum, die Erde dreht sich (doch) noch und das ruft den Nerd in uns allen auf den Plan: Die Jahresendlisten!

Was bleibt übrig von diesem Jahr? Zum einen hatte ich 2012 so viele Krankheitstage wie selten zuvor: 5 Tage, verteilt auf 4 Krankheiten. Und da ist diese Geschichte nicht mal mit dabei und mein kleiner Sturz in Stockholm auch nicht. Stichwort Stockholm: Ich war oft im Urlaub, allerdings nie lang, was dazu führte, dass ich nie länger als anderthalb Wochen am Stück frei hatte. Das Jahr auf der Arbeit war durchwachsen. Der KSC ist im Sommer abgestiegen, nein, das war nun wirklich nicht mein Lieblingsjahr.

Andererseits kann ich auch von mir behaupten, selten sonst so oft weg gewesen zu sein, seien es kurze Reisen, Konzerte, Kinobesuche oder ähnliche Unternehmungen. Aber wie will man das quantifizieren? Halte ich mich doch mal an die Sachen, die ich halbwegs in eine Rangreihe bringen kann.

Die besten Alben 2012

Das Jahr bot für mich viele gute Alben, aber ein außergewöhnliches konnte ich dabei nicht entdecken. Und auch neue Bands sind in meiner Liste nicht so viele dabei. Das macht es zu einem ganz okayen Jahrgang, dieses 2012.

10. The Darkness – Hot Cakes

9. Spector – Enjoy It While It Lasts

8. Admiral Fallow – Tree Burts In Snow

7. Deep Sea Arcade – Outlands

6. The Enemy – Streets In The Sky

5. Of Monsters And Men – My Head Is An Animal

4. You Say France And I Whistle – Angry Men

3. The Asteroids Galaxy Tour – Out Of Frequency

2. The Gaslight Anthem – Handwritten

1. Mumford & Sons – Babel

Die besten Konzerte 2012

Wie schon gesagt, so viele Konzerte wie in diesem Jahr habe ich noch nie gesehen. 15 Konzerte von 13 verschiedenen Künstlern, dazu der Besuch vom Chiemsee Rocks-Festival – und was richtig schlechtes war da nie dabei! Da tut es mir fast leid um jeden Künstler, den ich nicht in die Liste aufnehmen konnte (besonders um die Vaccines und die Kilians).

10. Beatsteaks

9. Manic Street Preachers

8. Dum Dum Girls

7. Of Monsters And Men

6. The Asteroids Galaxy Tour

5. The Temper Trap

4. The Soundtrack Of Our Lives

3. The Gaslight Anthem

2. Frank Turner

1. Noel Gallagher’s High Flying Birds

Die besten Kinofilme 2012

Und auch im Kino war ich in diesem Jahr richtig oft. Und mit der Frequenz stieg auch ein wenig die Anspruchshaltung, weil uneingeschränkt gute Filme waren nicht so häufig dabei. Oder war einfach das Kinojahr so mittelmäßig?

10. Sleep Tight

9. Chained (FF)

8. Verblendung (U.S.) (Eintrag)

7. The Pact (FF)

6. Looper (Eintrag)

5. Ziemlich beste Freunde (Eintrag)

4. We Need To Talk About Kevin (FFNights)

3. Cloud Atlas (Eintrag)

2. Ted

1. Argo (Eintrag)

Die besten Romane 2012

Wir sind ja hier nicht beim literarischen Quartett. Kriterium ist nur: Was habe ich dieses Jahr gelesen? Falls meine Blogeinträge in diesem Jahr dazu vollständig sind – und da bin ich mir fast sicher – komme ich auf immerhin 7 Bücher. Da kann man schon mal eine Top 5 aufstellen (in Klammern das Erscheinungsjahr):

5. Wilde, Oscar – Das Bildnis des Dorian Gray (1890)

4. Hanekamp, Tino – So was von da (2011)

3. Hornby, Nick – About A Boy (1998)

2. Willmann, Thomas – Das finstere Tal (2010)

1. Coelho, Paulo – Veronika beschließt zu sterben (1998)

Die besten Songs 2012

Hier verzichte ich auf eine Rangreihe und nenne wahllos 10 Songs, sortiert nach dem Interpret. (Da ist entweder der Song oder das Album in diesem Jahr erschienen, so genau nehme ich das nicht). Leider funktioniert ja das externe Playlist-Tool für youTube nicht mehr und die Songs einzeln zu verknüpfen ist mir jetzt zu viel. Aber vielleicht habt ihr die Lieder ja auch so im Ohr.

Asteroids Galaxy Tour – Heart Attack

Band Of Skulls – Bruises

Clare, Alex – Too Close

Deep Sea Arcade – Lonely In Your Arms

Del Ray, Lana – Summertime Sadness

Gaslight Anthem – Handwritten

Icona Pop – I Love It

Mumford & Sons – I Will Wait

Of Monsters And Men – Little Talks

Spector – Chevy Thunder

Die besten Tage 2012

Das hier waren zweifellos mit die besten Tage in diesem Jahr (chronologisch geordnet):

1. Januar: Das Jahr fing super an mit einer tollen Silvesterfeier bei Freunden. Küchenparty, selbst gemachte Pizza und ein heiß laufender iPod. Das hatte richtig Spaß gemacht, so viel, dass wir den Plan verworfen haben, noch woanders hin zu gehen, sondern da geblieben sind, wo es uns gefallen hat.

9. März: Eigentlich wollte ich den Tag in Hamburg verbringen, nach dem ich dort am Vortag auf dem Konzert von Noel Gallagher war. Kam dann aber anders: In der Nacht und am Morgen habe ich mir ein Ticket für sein Berlin-Konzert, den Zug und ein Hotel organisiert und das toppte dann noch einmal den Vorabend.

6. Mai: Morgens mit dem Zug nach Karlsruhe gefahren, um dort zu hoffen, dass der KSC den letzten Strohhalm für den Klassenerhalt ergreift. Gegen den schon fest stehenden Aufsteiger aus Frankfurt konnte der KSC dann tatsächlich gewinnen und sich in die Relegation retten. Die Fußball-Welt war für ein paar Tage in Ordnung.

19. Mai: Urlaub in Slowenien – der Ausflug „Slovenia in one day“ stand an. Und der bot tolle Locations an einem herrlichen Tage und ich lernte nette Leute kennen. Am Abend dann das „Finale dahoam“ der Bayern, ich sah es in einer Bar in Ljubljana und habe mich wirklich bemüht, ihnen die Daumen zu drücken. Stattdessen verloren sie auf die schlimmst mögliche Weise. Leider geil, dachte ich mir.

28. Oktober: Morgens ein tolles Frühstück im Frenzy, danach in den verschneiten und noch herbstlichen Nymphenburger Schloßpark und abends auf das Konzert von The Gaslight Anthem. Ein runder Tag.

Die besten Restaurants 2012

Auch hier gilt: Nur alphabetisch sortiert. Und es sind auch nur fünf. Langt ja.

Burger House (München) – Die besten Burger in München, dazu direkt auf meinem Arbeitsweg gelegen, da stoppt man gerne mal.

Café Mozart (München) – Eigentlich recht unspektakulär, aber dieses Jahr bin ich dort häufig gelandet. Ob zum Abendessen, vor dem Weggehen oder vor oder nach dem Kino, ein nettes Plätzchen findet man hier immer.

Cibo (Stockholm) – Wir fanden das Restaurant am ersten Nachmittag in Stockholm in Drottninggatan, ein kleines italienisches Restaurants mit grade mal 3 Tischen und einer kleinen Bar (oder ging es unten noch weiter?). Sehr nett und gemütlich, meine Tortelloni sehr lecker. Der Name ist ohne Gewähr, bekomme das mit Google Maps nicht mehr ganz auf die Reihe.

Schnelle Liebe (München) – Die Nummer 2 in Burger in München. Jedoch sitzt man hier entspannter und ungezwungener. Besonders schön im Sommer an der frischen Luft.

Vertigo (Friedberg) – Sachen passieren in meiner Heimat, eröffnet doch dort tatsächlich ein 1A-Steak-Restaurant! Selten zuvor ein so gutes Stück Fleisch gegessen. Auch der Ceasar Salad als Beilage ist wärmstens zu empfehlen.

***

Das war also mein 2012. Nur ein paar Stunden noch, dann ist es durch, aus und vorbei, und wir schreiben das Jahr 2013. Kommt gut rüber!

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