Verfasst von: Nummer Neun | 9. Januar 2013

Serienwahn 2012/IV

Oh oh, das war aber etwas viel, was im letzten Quartal alles lief. Mehr geht nun wirklich nicht mehr. Aber der Herbst ist die Zeit, in der das Free-TV die neuen Serien heraus bringt – und es auch schafft, die großen Serien endlich mal zu beenden. Krimis dominieren dieses Mal, der Gewinner ist aber eine Kriegsserie, die bereits vor 10 Jahren produziert wurde. Und falls man sich bei Kabel1 fragt, wer dienstags ihre Serien geschaut hat: Das war ich.

Serienwahn 2012-IV-I

Add A Friend (Staffel 1, TNT Serie) 6 von 10

Das war sie also, die erste deutsche fürs Pay-TV produzierte Serie. Ein Drama mit leichten Komödien-Einschlag. Dass das preiswert produziert ist, sieht man praktisch in jeder Einstellung – es gibt nur 3-4 Räume und die Protagonisten unterhalten sich über Webcam. Die Story ist in ihren überraschenden Wendungen vorhersehbar, dafür konnte man bekannte TV-Gesichter verpflichten. Ganz nette Serie, bei der man so weit dran bleibt, dass man wissen möchte, wie es weiter geht.

Band Of Brothers – Wir waren wie Brüder (Staffel 1, RTL II) 9 von 10

Die von Tom Hanks und Steven Spielberg produzierte Serie begleitet die amerikanische Easy Company während des zweiten Weltkrieges von der Ausbildung über ihre Einsätze in Europa bis hin zum Kriegsende. Und das ist äußerst eindrucksvoll. Die Serie besticht mit ihren Bildern in Kinoqualität. Die Darsteller sind gut und man leidet mit ihnen mit. Es ist nur etwas schwierig, bei der Vielzahl an Personen den Überblick zu behalten. Und denkt man am Anfang noch, naja die Amerikaner werden etwas glorifiziert, ändert sich das gegen Ende der Serie deutlich, wenn sie auf die deutsche Zivilbevölkerung treffen. Äußerst eindrucksvoll ist es, wenn sie im Wald auf ein KZ stoßen. Und versöhnlich, wenn sie zum Ende des Krieges in Österreich landen und dort nach den ganzen Wirren und Schlachten ein kleines Paradies finden.

Common Law (Staffel 1, Sat.1) 7 von 10

Die Detectives Wes und Travis sind Partner im L.A. Police Department. Das Problem nur: Sie sind sich nicht ganz grün und streiten ständig. Zur Besserung werden sie gemeinsam zur Paartherapie geschickt. Die Krimifälle jede Woche sind normale Hausmannskost, aufgewertet wird die Serie ganz klar durch die beiden Hauptfiguren, die sympathisch und deren Streitigkeiten halbwegs authentisch sind. Wie Lethal Weapon in Serienform. Da schaut man gerne zu. Nur schade, dass die Serie in den USA nach nur einer Staffel bereits wieder abgesetzt wurde.

Downton Abbey (Staffel 1, ZDF) 8 von 10

England zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Wir lernen Downton Abbey kennen, dem Familiensitz der von Granthams. Die Familie hat 3 unverheiratete Töchter, jedoch keinen Sohn, weswegen sich der Graf Sorge um das Familienerbe macht. Nächster in der Erbfolge ist ein entfernter Verwandter, der mittelständische Anwalt Crawley, der recht wenig mit den Gepflogenheiten am Hofe anfangen kann. Die Serie zeigt den Alltag der adeligen Familie, aber auch von deren Bediensteten. Das ist vielleicht nicht immer das ganz große Drama – aber dafür sehr unterhaltsam in seiner ruhigen Art.

How I Met Your Mother (Staffel 7, Pro Sieben) 5 von 10

Komm endlich zum Punkt, Ted! Das ist ja nicht mehr auszuhalten, diese riesigen Erzählschlenker. Die Geschichten werden auch immer abgedrehter. Und du Ted, du bist mittlerweile wirklich der uninteressanteste in der Runde geworden. Wehe, du bringst die Geschichte nicht gut zu Ende!

Justified (Staffel 2, Kabel eins) 6 von 10

U.S. Marshal Raylan Givens ist in seiner Heimat, dem ländlichen Harlan County, dabei, für Recht und Ordnung zu sorgen. Aber immer wieder gerät er in die alte Familienfehde zwischen den Givens, den Crowders und den Benetts. Die zentrale Hauptfigur Givens gibt sich immer noch cool und arrogant, nur das melancholische, trostlose U.S. Hinterland fing in dieser Staffel an, mir gehörig auf die Nerven zu gehen. Ein paar neue Facetten wären nicht schlecht, so plätscherte vieles vor sich hin.

Mord mit Aussicht (Staffel 3, ARD) 7 von 10

Immer noch sitzt Kommisarin Sophie Haas in Hengasch fest. Doch da passiert nichts, da lebt man völlig zeitlos, so dass sie froh ist um jeden kleinen Kriminalfall, der sich so ergibt. Und diese Fälle sind skuril und verlangen den Beamten alles ab. Man, man, man. Zwar kennt Sophie auch in ihrem dritten Jahr immer noch keinen Bewohner in Hengasch („Aber Frau Haas, das ist doch der…“), aber das ist egal, weil man schaut gerne zu. Da die Serie auch bei den Zuschauern so gut ankam, macht sich die ARD umgehend an die Produktion von neuen Folgen. Zu sehen im Herbst 2014.

Navy CIS (Staffel 9, Sat.1) 7 von 10

Die mittlerweile 9. Staffel der erfolgreichsten Serie in den USA wurde von Sat.1 mal wieder über das ganze Jahr gestreckt. In dieser Staffel waren dann doch einige eher langweilige Folgen dabei oder Episoden, die wohl toller werden sollten, als sie dann wirklich waren (man denke nur an die Real-Life-Superhelden). Aber man bleibt ja trotzdem dran.

Pastewka (Staffel 6, Sat.1) 8 von 10

Bastian Pastewka versucht nun mittlerweile schon in der sechsten Staffel, sein Privat- und sein Berufsleben unter einen Hut zu bekommen und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus. Das ist für ihn nicht immer angenehm, für die Zuschauer aber in diesem Jahr wieder recht lustig. Und das, wo die Gaststars in diesem Jahr gar nicht mal eine so einprägsame Rolle hatten! Das kann gerne noch ein paar Jahre so weiter gehen.

Sons Of Anarchy (Staffel 1, Kabel eins) 7 von 10

Die U.S. Kleinstadt Charming wird beherrscht von der Rockerbande Sons of Anarchy, die dort einen Waffenhandel im großen Stil betreibt. Die Polizei ist dagegen machtlos. Der Club-Präsident Clay hat Mühe, die Konflikte innerhalb der Gruppe zu besänftigen und die Sons gegenüber anderen Banden zu verteidigen. Das war mir am Anfang etwas zu amerikanisch und zu sehr Parallelwelt, aber im Laufe der Staffel wird man immer mehr davon gefangen, bis zu dem tollen Höhepunkt mit den letzten beiden Folgen.

Southland (Staffel 2, Kabel eins) 8 von 10

Die zweite Staffel der Copserie war mit nur 6 Folgen noch einmal etwas kürzer. Aber nicht weniger spannend. Der Mix aus den unterschiedlichen Einheiten des L.A.P.D. funktioniert auch hier wieder und ergänzt sich schön. Und die wackelige Kamera verstärkt den authentischen Eindruck.

True Blood (Staffel 5, SyFy) 6 von 10

Irgendwie habe ich dieses Mal ein Problem mit den langlaufenden Serien. Auch True Blood konnte mich nicht mehr richtig überzeugen. Mittlerweile ist es teilweise nur noch freakig – und nackt. Ob Mensch, Vampir oder Gestaltenwandler: Ausziehen können sie sich alle. Aber abseits dieser optischen Hingucker (mein Favorit: Janina Gavankar als Luna) stumpft man doch etwas ab für diese Vampir- Werwolf- Feen – Soap. Jason ist da mittlerweile der letzte normale Mensch. Mal sehen, wie lange das noch so bleibt.

Serienwahn 2012-IV-II

Und damit sieht das Fazit für mein Serienjahr 2012 so aus:

9 Punkte: Band of Brothers 1, Dexter 4

8 Punkte: American Horror Story 1, Die Brücke 1, Community 1, Dexter 5, Downton Abbey 1, Long Way Round 1, Pastewka 6, Skins 3, Southland 1 & 2, True Blood 4, Unterwegs zum Kap 1, The Walking Dead 2

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Verfasst von: Nummer Neun | 5. Januar 2013

Stockholm

Stockholm 2012

Es ist zwar schon etwas her, aber im letzten Jahr war ich kurz vor Weihnachten bekanntlich ja noch in Stockholm. Dort habe ich nicht nur die Abschiedskonzerte von The Soundtrack Of Our Lives gesehen, sondern natürlich auch ein wenig von der Stadt. Und jetzt kommt ihr nicht drum herum, euch ein paar Fotos davon anzuschauen. Viel Spaß!

Die Innenstadt

Stockholm liegt auf mehreren Inseln. So kommt es, dass man im Zentrum immer mal wieder auf Wasser trifft. Die wichtigsten Inseln davon sind Stadsholmen, auf der das königliche Schloß und die schöne Altstadt liegt, Kungsholmen mit dem Rathaus, sowie Helgeandsholmen mit dem Reichstagsgebäude. Das großstädtische Zentrum findet man dagegen im Stadtteil Norrmalm, dessen Einkaufsstraße Drottninggatan bis um die Ecke von unserem Hotel reicht. All diese Orte kann man zu Fuß ganz gut erreichen, was das Besichtigen der Stadt sehr angenehm macht. (Mit Dank an Wikipedia für die Namen)

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Vom Markt (oben) zum Weihnachtsmarkt (unten) ist es gar nicht mal so weit

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Der Eingang zum Königspalast

Im Gegensatz zu Deutschland kam in Stockholm auch richtige Weihnachtsstimmung auf. Alles war sehr schön mit Lichtern geschmückt, dazu der Schnee und die früh einbrechende Dunkelheit: So macht man das.

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Die City Hall

Das Stadshuset ist eines der auffälligsten Gebäude in der Skyline von Stockholm. Hier im Rathaus findet jährlich am 10. Dezember das große Bankett zu Ehren der Nobelpreisträger statt. Da ich dazu nicht eingeladen wurde, konnte ich mir erst jetzt das Gebäude ansehen.

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Hier findet das große Bankett statt, es gibt Platz für über 1.000 Leute

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Nach dem Essen wird im Goldenen Saal weiter getanzt 

Das Vasa-Museum

Was man auch – besonders in der kalten Jahreszeit – unbedingt mal gesehen haben sollte: Das Vasa-Museum (an dieser Stelle füge jeder bitte selbst einen Witz zum Thema Knäckebrot ein). In diesem Museum ist ein Schiff ausgestellt, welches aus dem Zeitalter der Wasa-Dynastie (aha!) im Mittelalter stammt. Dem Schiff ist es noch schlechter ergangen als der Titanic, es sank auf ihrer Jungfernfahrt nach weniger als einer Seemeile. Geborgen wurde es im vergangenen Jahrhundert und ist nun – restauriert natürlich – ein eindrucksvolles Ausflugsziel für jeden Stockholm-Besucher.

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Das Hotel

Untergebracht waren wir im Hotel Lilla Radmannen, in der Nähe der Metrostation Radmansgatan. Es war ein kleines und sauberes Hotel mit einem hübschen Design, alle Zimmer waren unterschiedlich gestaltet. Wir haben dieses hier erwischt:

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Zimmer und Bad hätten etwas größer sein können, aber das ist ja meist so. Das Personal war nett und hilfsbereit, das Frühstücksbuffet gut in einem netten Rahmen. Kann ich es weiter empfehlen? Ja, kann ich.

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Soweit also meine Impressionen aus Stockholm. Eine wirklich schöne Stadt, die im Sommer wahrscheinlich noch etwas mehr zu bieten hat. Und man dann auch mal die Seen etwas nutzen kann. Aber auch im Winter ist es hier sehr nett und man kann einige schöne Tage verbringen.

Verfasst von: Nummer Neun | 1. Januar 2013

30.000

Die letzten Kracher von Silvester sind draußen grade verklungen, da erreicht dieser Blog seinen 30.000 Klick in – nunja – fast vier Jahren. Herzlichen Dank euch allen dafür! Die Klicks hatten die nicht so schlechte Anzahl von 991 Kommentaren zur Folge – da geht allerdings noch ein wenig mehr. Vier Jahre sind ein lange Zeit, mehr als einmal hatte ich mir vorgenommen, das hier irgendwann mal zu schließen, aber irgendwie bin ich dann doch hängen geblieben. Besonders dann, wenn man nicht damit rechnet, kam immer mal wieder ein Schwung von neuen Ideen. Deshalb gibt es nummerneun auch 2013 noch.

Da das jetzt so schön mit dem Jahreswechsel zusammen fällt, gleich auch mal ein paar Statistiken von wordpress.com für 2012:

Insgesamt lief das Jahr recht erfolgreich ab, immerhin 8.181 Klicks (das sind ca. 22 pro Tag – meine nicht mit einberechnet) sind es geworden. Nicht ganz so viele wie im Rekordjahr 2011, aber dafür gab es auch weniger Posts, insgesamt nämlich genau 90 Stück (2011 waren es noch 108).

Statistik Jahreswerte

Verteilt auf die einzelnen Monate sieht man, dass 2012 da wesentlich konstanter war als das Vorjahr, in dem eigentlich nur das 1. Halbjahr richtig stark war. So waren trotzdem 5 Monate in diesem Jahr der jeweils stärkste Monat aller Zeiten im Jahresvergleich.

Statistik Monatswerte

Auf dem Weg zur Weltherrschaft bin ich in diesem Jahr ein ganzes Stück weiter gekommen. Von WordPress wird das Besucherland seit dem 25.2. erfasst. Seit dem waren Besucher aus fast ganz Europa hier, aus ganz Nordamerika und fast aus dem gesamten Südamerika. Auch in Asien und Afrika gab es einige gelbe Stellen.

Statistik Weltkarte

Bei den Suchanfragen in diesem Jahr hat etwas überraschend das Münchner Schnitzel gewonnen (wer es nicht kennt: Das ist ein Schnitzel mit einer Panade aus süßem Senf und Meerrettich). Hätten die Suchenden sich allerdings auf eine Schreibweise geeinigt, würde die Suche nach meiner neuen Sony-Anlage wohl ganz vorne stehen – evtl. nur geschlagen vom Elfmeterschießen Enlgand gegen Italien bei der EM. Wohl alle auf der Suche nach einem Foto.

Statistik Suchanfragen

Mir war allerdings nicht bewußt, jemald etwas zu Lindsay Lohan oben ohne geschrieben zu haben. Passend dazu wurde auch zweimal nach Lindsay Lohan unten ohne gesucht.

Zu den etwas seltsameren Suchbegriffen im letzten Jahr gehörten dagegen: wie empfange ich hd sender auf der insel reichenau, busen diagramm, sowie dickenskulpturen eines spaniers und mein Favorit: hab jemand kennengelernt aber der hat geheimratsecken. Das sind doch mal Schicksale!

Darf ich mir jetzt noch was wünschen? Ja? Dann hätte ich gerne, dass Kasabian mal wieder für mich spielen. Tun sie schon? Oh, naja auf youTube, das ist irgendwie nicht das selbe. Aber immerhin.

Kasabian Setlist T In The Park 2012 2012

Edit this setlist | More Kasabian setlists

Und damit auf ein schönes 2013 und die nächsten 10.000 Klicks!

PS: Vergesst die Einleitung. Hier wird draußen immer noch geknallt.

Verfasst von: Nummer Neun | 31. Dezember 2012

Listen Up! 2012

2012 ist rum, die Erde dreht sich (doch) noch und das ruft den Nerd in uns allen auf den Plan: Die Jahresendlisten!

Was bleibt übrig von diesem Jahr? Zum einen hatte ich 2012 so viele Krankheitstage wie selten zuvor: 5 Tage, verteilt auf 4 Krankheiten. Und da ist diese Geschichte nicht mal mit dabei und mein kleiner Sturz in Stockholm auch nicht. Stichwort Stockholm: Ich war oft im Urlaub, allerdings nie lang, was dazu führte, dass ich nie länger als anderthalb Wochen am Stück frei hatte. Das Jahr auf der Arbeit war durchwachsen. Der KSC ist im Sommer abgestiegen, nein, das war nun wirklich nicht mein Lieblingsjahr.

Andererseits kann ich auch von mir behaupten, selten sonst so oft weg gewesen zu sein, seien es kurze Reisen, Konzerte, Kinobesuche oder ähnliche Unternehmungen. Aber wie will man das quantifizieren? Halte ich mich doch mal an die Sachen, die ich halbwegs in eine Rangreihe bringen kann.

Die besten Alben 2012

Das Jahr bot für mich viele gute Alben, aber ein außergewöhnliches konnte ich dabei nicht entdecken. Und auch neue Bands sind in meiner Liste nicht so viele dabei. Das macht es zu einem ganz okayen Jahrgang, dieses 2012.

10. The Darkness – Hot Cakes

9. Spector – Enjoy It While It Lasts

8. Admiral Fallow – Tree Burts In Snow

7. Deep Sea Arcade – Outlands

6. The Enemy – Streets In The Sky

5. Of Monsters And Men – My Head Is An Animal

4. You Say France And I Whistle – Angry Men

3. The Asteroids Galaxy Tour – Out Of Frequency

2. The Gaslight Anthem – Handwritten

1. Mumford & Sons – Babel

Die besten Konzerte 2012

Wie schon gesagt, so viele Konzerte wie in diesem Jahr habe ich noch nie gesehen. 15 Konzerte von 13 verschiedenen Künstlern, dazu der Besuch vom Chiemsee Rocks-Festival – und was richtig schlechtes war da nie dabei! Da tut es mir fast leid um jeden Künstler, den ich nicht in die Liste aufnehmen konnte (besonders um die Vaccines und die Kilians).

10. Beatsteaks

9. Manic Street Preachers

8. Dum Dum Girls

7. Of Monsters And Men

6. The Asteroids Galaxy Tour

5. The Temper Trap

4. The Soundtrack Of Our Lives

3. The Gaslight Anthem

2. Frank Turner

1. Noel Gallagher’s High Flying Birds

Die besten Kinofilme 2012

Und auch im Kino war ich in diesem Jahr richtig oft. Und mit der Frequenz stieg auch ein wenig die Anspruchshaltung, weil uneingeschränkt gute Filme waren nicht so häufig dabei. Oder war einfach das Kinojahr so mittelmäßig?

10. Sleep Tight

9. Chained (FF)

8. Verblendung (U.S.) (Eintrag)

7. The Pact (FF)

6. Looper (Eintrag)

5. Ziemlich beste Freunde (Eintrag)

4. We Need To Talk About Kevin (FFNights)

3. Cloud Atlas (Eintrag)

2. Ted

1. Argo (Eintrag)

Die besten Romane 2012

Wir sind ja hier nicht beim literarischen Quartett. Kriterium ist nur: Was habe ich dieses Jahr gelesen? Falls meine Blogeinträge in diesem Jahr dazu vollständig sind – und da bin ich mir fast sicher – komme ich auf immerhin 7 Bücher. Da kann man schon mal eine Top 5 aufstellen (in Klammern das Erscheinungsjahr):

5. Wilde, Oscar – Das Bildnis des Dorian Gray (1890)

4. Hanekamp, Tino – So was von da (2011)

3. Hornby, Nick – About A Boy (1998)

2. Willmann, Thomas – Das finstere Tal (2010)

1. Coelho, Paulo – Veronika beschließt zu sterben (1998)

Die besten Songs 2012

Hier verzichte ich auf eine Rangreihe und nenne wahllos 10 Songs, sortiert nach dem Interpret. (Da ist entweder der Song oder das Album in diesem Jahr erschienen, so genau nehme ich das nicht). Leider funktioniert ja das externe Playlist-Tool für youTube nicht mehr und die Songs einzeln zu verknüpfen ist mir jetzt zu viel. Aber vielleicht habt ihr die Lieder ja auch so im Ohr.

Asteroids Galaxy Tour – Heart Attack

Band Of Skulls – Bruises

Clare, Alex – Too Close

Deep Sea Arcade – Lonely In Your Arms

Del Ray, Lana – Summertime Sadness

Gaslight Anthem – Handwritten

Icona Pop – I Love It

Mumford & Sons – I Will Wait

Of Monsters And Men – Little Talks

Spector – Chevy Thunder

Die besten Tage 2012

Das hier waren zweifellos mit die besten Tage in diesem Jahr (chronologisch geordnet):

1. Januar: Das Jahr fing super an mit einer tollen Silvesterfeier bei Freunden. Küchenparty, selbst gemachte Pizza und ein heiß laufender iPod. Das hatte richtig Spaß gemacht, so viel, dass wir den Plan verworfen haben, noch woanders hin zu gehen, sondern da geblieben sind, wo es uns gefallen hat.

9. März: Eigentlich wollte ich den Tag in Hamburg verbringen, nach dem ich dort am Vortag auf dem Konzert von Noel Gallagher war. Kam dann aber anders: In der Nacht und am Morgen habe ich mir ein Ticket für sein Berlin-Konzert, den Zug und ein Hotel organisiert und das toppte dann noch einmal den Vorabend.

6. Mai: Morgens mit dem Zug nach Karlsruhe gefahren, um dort zu hoffen, dass der KSC den letzten Strohhalm für den Klassenerhalt ergreift. Gegen den schon fest stehenden Aufsteiger aus Frankfurt konnte der KSC dann tatsächlich gewinnen und sich in die Relegation retten. Die Fußball-Welt war für ein paar Tage in Ordnung.

19. Mai: Urlaub in Slowenien – der Ausflug „Slovenia in one day“ stand an. Und der bot tolle Locations an einem herrlichen Tage und ich lernte nette Leute kennen. Am Abend dann das „Finale dahoam“ der Bayern, ich sah es in einer Bar in Ljubljana und habe mich wirklich bemüht, ihnen die Daumen zu drücken. Stattdessen verloren sie auf die schlimmst mögliche Weise. Leider geil, dachte ich mir.

28. Oktober: Morgens ein tolles Frühstück im Frenzy, danach in den verschneiten und noch herbstlichen Nymphenburger Schloßpark und abends auf das Konzert von The Gaslight Anthem. Ein runder Tag.

Die besten Restaurants 2012

Auch hier gilt: Nur alphabetisch sortiert. Und es sind auch nur fünf. Langt ja.

Burger House (München) – Die besten Burger in München, dazu direkt auf meinem Arbeitsweg gelegen, da stoppt man gerne mal.

Café Mozart (München) – Eigentlich recht unspektakulär, aber dieses Jahr bin ich dort häufig gelandet. Ob zum Abendessen, vor dem Weggehen oder vor oder nach dem Kino, ein nettes Plätzchen findet man hier immer.

Cibo (Stockholm) – Wir fanden das Restaurant am ersten Nachmittag in Stockholm in Drottninggatan, ein kleines italienisches Restaurants mit grade mal 3 Tischen und einer kleinen Bar (oder ging es unten noch weiter?). Sehr nett und gemütlich, meine Tortelloni sehr lecker. Der Name ist ohne Gewähr, bekomme das mit Google Maps nicht mehr ganz auf die Reihe.

Schnelle Liebe (München) – Die Nummer 2 in Burger in München. Jedoch sitzt man hier entspannter und ungezwungener. Besonders schön im Sommer an der frischen Luft.

Vertigo (Friedberg) – Sachen passieren in meiner Heimat, eröffnet doch dort tatsächlich ein 1A-Steak-Restaurant! Selten zuvor ein so gutes Stück Fleisch gegessen. Auch der Ceasar Salad als Beilage ist wärmstens zu empfehlen.

***

Das war also mein 2012. Nur ein paar Stunden noch, dann ist es durch, aus und vorbei, und wir schreiben das Jahr 2013. Kommt gut rüber!

Verfasst von: Nummer Neun | 29. Dezember 2012

Throw It To The Universe

Stockholm 2012

Mehr zu meinen paar Tagen in Stockholm kommt demnächst, heute geht es zu erst einmal um die Konzerte von The Soundtrack Of Our Lives, bei denen ich war. Sie gaben in Stockholm ihre Abschiedskonzerte, bevor sie sich zum Ende des Jahres auflösen. Jeden Tag wollten sie ein Album durchspielen, ich war bei zweien dieser Konzerte dabei.

Södra Teatern

Södra Teatern

Als Ort für ihre letzten Auftritte haben sie sich das Södra Theater ausgesucht, ein – im Vergleich zu München – eher ungewöhnlicherer Rahmen für Konzerte. Feine gepolsterte Sitzplätze, verteilt auf drei Ebenen in einem reich verziertem Ambiente. Sehr schick, wie hoffentlich das folgende Foto mit Blick auf die Zuschauerränge beweist:

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Behind The Music

Das erste Konzert, welches ich mir anhörte, war dann auch gleich für mein Lieblingsalbum der Band. Dafür nahm ich im ersten Balkon platz – die Karten kosteten für alle Sitze gleich viel – und hatte so einen schönen Blick auf die Bühne. Das Publikum war sehr gemischt, von 16 bis 60 war da eigentlich alles vertreten. Der Mann neben mir befestigte seine Kamera am Balkon und zeichnete das komplette Konzert auf. Dank ihm ist es nun auch auf youTube zu finden (nämlich hier), aber wer es sich ansehen möchte, braucht vor allem eines: Zeit.

Die Jungs waren nämlich sehr spielfreudig. Inklusive einer Zugabe brachte es das Konzert auf einer Länge von rund 200 Minuten. Nebem dem Album wurden auch jede Menge B-Seiten aus der Zeit gespielt, nur für die Zugabe gelangten dann auch andere Stücke in die Setlist. Der Abend war großartig, sie waren live viel besser, als es die Videos ausdrücken. Trotz der Sitzplätze gingen die Zuschauer gut mit, vor allem natürlich unten. Oben auf dem Balkon war die Stimmung eher etwas – sagen wir mal – passiv genießerischer. Aber trotzdem: Die Band war in Hochform.

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Communion

Mein zweite Konzert am übernächsten Tag war sogar noch mal etwas länger. Was nicht nur daran lag, dass sie dieses Mal ihr Doppelalbum bespielten. Dieses Mal gab es gleich zwei Zugaben, darunter ein episches 11-Minuten langes Mantra Slider und dieses Mal saß ich unten. Zwar kommt die Communion nicht ganz an die Behind The Music ran, das Konzert dazu war aber trotzdem wieder ein ziemlicher Spaß. Die Band war an diesem Abend noch etwas ausgelassener, klar, es war auch das vorletzte Konzert ihrer gemeinsamen Laufbahn.

Auch das Konzert gibt es komplett auf youTube zu sehen und das sogar (noch) in Deutschland: Klick hier.

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Fazit: Hat sich gelohnt. Fast 7 Stunden Live-Musik an zwei Abenden. Ein Mammutprogramm der Band, die ja insgesamt 7 dieser Konzerte gaben und dafür ihr komplettes Programm auf der Pfanne haben musste. Und trotz der rein schwedischen Ansagen des Sängers Ebbot Lundberg habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Tonight I am on top of the world – Tonight I’m the center of the universe

Zu schade, dass sie sich auflösen, aber wenigstens tun sie es in einem denkwürdigen Rahmen. Vielen Dank und macht es gut!

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